Spare-Ribs

XXL-TEMPEL®

"Spare-Rib" bedeutet übersetzt etwa so viel wie "Schälrippe" und bezeichnet das obere, fleischarme Drittel des Schweinebauches. Die können außerdem aus dem Brustbein geschnitten werden, und teilweise werden auch die Rippen von Rindern so bezeichnet. Meistens umfassen Spare-Ribs 11 bis 13 lange Knochen. Das Fleisch befindet sich zwischen diesen Knochen und darüber, weshalb es relativ schwierig ist, Spare- Ribs mit Messer und Gabel zu essen. Meist werden die Stücke daher einfach in die Hand genommen und das leckere Fleisch direkt vom Knochen "abgeknabbert".

Die Spezialität Spare-Ribs, die auch in Deutschland immer mehr an Beliebtheit gewinnt, stammt ursprünglich aus den USA und gehört dort zu einem traditionellen Barbecue. Dafür werden die Rippchen zuerst mit einer Gewürzmischung, dem Rub, gewürzt und anschließend noch mariniert. Dann kommen sie bei mittlerer Hitze entweder in einen Barbecue-Smoker oder werden, bei der Verwendung von indirekter Hitze, z. B. von Mesquite- Holzstücken, entweder im Rauch oder im Backofen, gegart. Gerne werden sie auch zusammen mit XXL-Schnitzeln und XXL-Burgern genossen. Dazu gehört meist eine spezielle Barbecue- Sauce, gerne auch bei uns mit "BBQ- Sauce" abgekürzt, deren Haupt-Bestandteile Tomatenmark, Essig und Gewürze sind und die durch die Beigabe von Honig leicht süßlich schmeckt. Manchmal macht sich auch ein rauchiger Beigeschmack bemerkbar.

Der Legende nach sollen die Ursprünge dieser Soße bis ins 15 Jahrhundert zurückreichen, als Christopher Columbus ein ähnliches Rezept von Spanien auf den neuen Kontinent mitbrachte. Andere verorten die Ursprünge des Barbecues im heutigen Sinne ins 17. Jahrhundert und damit in die Zeit der ersten Kolonien auf nordamerikanischem Boden. In South Carolina wird eine spezielle Senf- Soße bevorzugt, die von den ersten deutschen Siedlern mitgebracht wurde.

Manche bevorzugen statt der fleischarmen "normalen" Spare- Ribs auch die fleischigeren BabyBackribs (auch genannt Loin Ribs, Back Ribs oder Canadian Back Ribs). Typische Barbecue-Beilagen sind Krautsalat (Cole Slaw), gegrillte Maiskolben und gebackene Kartoffeln. Beliebt ist die Tradition des Barbecue auch in südamerikansichen Ländern wie Argentinien, Chile, Bolivien und Peru.

Schweine- Rippchen sind auch ein Bestandteil der chinesischen sowie der chinesisch- amerikanischen (Einwanderer-) Küche. Chinesische Köche teilen die manchmal rot eingefärbten Rippchen dabei meist in 3 bis 4 Teile, die dann anschließend gebraten oder gedämpft werden (Dim Sum). Dazu reichen auch sie eine süße Gewürz-Soße. Auch das Kochen von Spare-Ribs ist möglich. Weiter kennt man die köstlichen Schweine- oder Rinder-Rippchen in Irland. Hier wird das Gericht als "Bodice" bezeichnet, und als Beilage werden traditionell Kartoffeln und Rettich gereicht.

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